zitiert

via Morgensteifigkeit

das mädchen

gehört zur digitalen boheme, ist vernetzt, weiß um die bedeutung des geschlechterkampfes, dem clash, dem battle, sieht ein ziel vor augen, die zielgerade, sie will das alles jetzt und sie will nicht warten; ist nicht wie eva braun, wenig mädchen sind wie eva braun dieser tage, eva brauns gibt es eigentlich nicht mehr, doch sie mögen sport und tanz und das befreite leben, das daneben und nebenher; das mädchen, kommuniziert mit massen, profilen, bewertungen, schnuppert sozialdemokratie, fortschritt,
fairness, frische luft. denkt, dass zustände sich verbessern können, müssen, sollen. fährt lachend im mietwagen eine runde auf dem parkplatz, die sommersonne warm, der wind der streichelt, ganz besonders war das;
das mädchen kennt den Krieg, die geheimen akten, interna, neue, alte, keine lebensentwürfe, sie sehnt sich nach liebe und loyalität, kontrollierte gewalt, die hand am hals, fordernd, passiv, eine wahre sexgöttin; sie kann, sie ist, universal, verbiegt sich, schwitzt sich aus, heizt sich ein und auf. fairtrade wohlgefühl, der kurze rock, das neckische höschen; sie weiß sich zu bewegen, das mienenspiel, sie mustert, gönnt und verachtet mit nur einem kurzen Blick, sie kann das.
das mädchen
sie ist ein guter mensch, eine kämpferin, kennt kriegskunst, feilt an ihren qualitäten, sie legt dich flach mit nur einem harten kick und sei drauf gefasst, sie tritt ordentlich nach.

Was geht mich das an?

via DAB

Am 18. Oktober findet zum nächsten Mal die DAB-Veranstaltungsreihe „Was geht mich das an?“ statt. Anfang des Jahres 2011 konnten die Dortmunder_innen eine heftig geführte Diskussion verfolgen, in deren Mittelpunkt die Nordstadt, der Straßenstrich und die neuen Zuwanderer_innen standen.

Einer selten gesichteten Harmonie zwischen SPD und CDU entsprang eine Hetzkampagne gegen Migrant_innen aus Bulgarien und Rumänien, die schnell als Schuldige für Kriminalität, Drogenkonsum und allgemeine Verwahrlosung der Nordstadt ausgemacht wurden. Die lokale Presse war sich dabei nicht zu schade, die offen rassistischen und rechtspopulistischen Äußerungen der Lokalpolitiker_innen unreflektiert wiederzugeben. Als Ziel und Ergebnis musste im Mai der Dortmunder Straßenstrich schließen.

Der Vortrag will versuchen, die Ausgrenzungsmechanismen der Kampagne aufzuzeigen und zu untersuchen. Die Veranstaltung findet im Raum V2 der Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48, statt. Beginn ist 19:30 Uhr.

Riot Grrrl Ruhr!

Nach dem Slutwalk Ruhr hat sich nun die Gruppe Riot Grrl Ruhrgebiet gegründet! Sie ruft dazu auf, nicht in den grauen Alltag zurückzukehren und den Slutwalk als einmaligen Erfolg zu verbuchen, sondern den entstandenen Schwung, den Mut, die Stärke zu nutzen um zu kämpfen – gegen den sexistischen Normalzustand.
„Macht mit, sagt euren Freund*innen Bescheid und wir können schon bald ein erstes Treffen auf die Beine stellen!“

Kurze Röcke, fette Bässe – Macker kriegen auf die Fresse!

Keine Ruhe vor dem Sturm!

Nazis sabotieren – Eigene Akzente setzen!

Das Alerta-Bündnis ruft zur antifaschistischen Kampagne “Keine Ruhe vor dem Sturm” im Vorfeld des sogenannten “Nationalen Antikriegstags” auf.

In den vergangenen Jahren waren die Neonazis nicht nur auf der Demonstration anlässlich des “Nationalen Antikriegstags” aktiv, sondern führen bereits ca. zwei Wochen im Vorfeld beinahe täglich verschiedenste Aktionen durch. Sie versuchten mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit von Bürger_innen, Presse und nicht zuletzt auch der eigenen Szene auf sich zu ziehen. Hauptzweck war es, die Demonstration am ersten September-Wochenende zu bewerben.
Das Spektrum der Aktionen umfasste das Verteilen von Flugblättern in der Innenstadt, das Aufhängen von Transparenten an sichtbaren Orten, das Veranstalten von Kundgebungen und Stickertouren. Zu jeder dieser Aktionen wurden Aktionsberichte veröffentlicht, in denen sie selbstverständlich von vollen Erfolgen sprachen. Unterstützt wurden die Neonazis des “Nationalen Widerstands Dortmund” von zahlreichen Gleichgesinnten aus anderen Städten.
Daran wird deutlich, dass die sogenannten Aktionswochen für die lokale Naziszene einen großen Stellenwert einnehmen.Das Alerta!-Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Neonazis wütend, kraftvoll und laut zu verdrängen, um eine Verbreitung ihrer Propaganda zu verhindern.

Die verstärkte Anwesenheit auswärtiger Neonazis (z.B. aus Unna, Hamm, Recklinghausen, aber auch aus weiter entfernt liegenden Städten) verdeutlicht die Aktionsorientiertheit der sogenannten Autonomen Nationalisten. Zudem werden gemeinsame Aktionen genutzt, um die Zusammenarbeit mit den Dortmunder Neonazis zu intensivieren. Bei den Aktionen selbst sind es dann oft jüngere Neueinsteiger_innen, die scheinbar wichtige Aufgaben übernehmen dürfen und sich dadurch zugehörig fühlen. Zusätzlich zur Mobilisierungswirkung besitzt der Aktionismus somit noch eine soziale Komponente – ideologisch wenig gefestigte Mitläufer_innen werden an die Naziszene gebunden.
Die Einschüchterung der politischen Gegner_innen, neben autonomen auch bügerliche Antifaschist_innen, gehört ebenso zum erklärten Ziel der Neonazis. So kam es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Anschlägen, Sachbeschädigungen und Übergriffen seitens der Dortmunder Neonazis auf Parteibüros, Autos und nicht zuletzt auch auf die körperliche Unversehrtheit von Menschen.

Um die drei am Tag angestrebten Aktionen in ihren sogenannten Aktionswochen durchführen zu können, werben die Dortmunder Neonazis also um Unterstützung durch auswärtige Neonazis. In diesem Jahr bieten sie ab kommendem Sonntag, dem 21. August, Pennplätze und günstige Verpflegung an.

Das Alerta!-Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Neonazis wütend, kraftvoll und laut zu verdrängen, um eine Verbreitung ihrer Propaganda zu verhindern.
Keine Ruhe vor dem Sturm!
Nutzt unseren Twitteraccount um auf dem Laufenden zu sein, bildet Telefonketten, verbreitet die Infos zu anstehenden bzw. laufenden Aktionen der Neonazis. Überlegt euch eigene Aktionen und mobilsiert Menschen dazu, sich am 3.9. den Neonazis in den Weg zu stellen.


Keine Ruhe vor dem Sturm!

Slutwalk Ruhr – 13. August – 14h – Dortmund HBF

SlutWalk Ruhr, weil…

…wir es satt haben, in einer Kultur zu leben, die uns sagt: „Lasst euch nicht vergewaltigen!“, anstatt: „Vergewaltigt nicht!“!

…wir die Einschränkung unserer Persönlichkeitsrechte nicht mehr hinnehmen, um die Gefahr von Grenzüberschreitungen zu reduzieren!

…wir endlich frei und selbstbestimmt mit unseren Körpern und unseren Leben umgehen können wollen, ohne dafür von der Gesellschaft sanktioniert zu werden!

…wir nicht mehr tatenlos zusehen, wie Vergewaltigunsmythen aufrecht erhalten und die wahren Ursachen von sexualisierter Gewalt verschleiert werden!

…wir genug von Medienberichten und Gerichtsurteilen haben, die den Opfern eine Mitschuld an sexuellen Übergriffen geben!

…wir ein für alle mal klarstellen wollen, dass Nein auch Nein bedeutet – immer und überall!

…wir flirten, feiern und lieben können wollen, ohne Angst haben zu müssen, dass unser*e Gegenüber unsere Grenzen verletzt!

…wir uns nicht weiter fremddefinieren lassen, sondern selbst bestimmen, wer wir sind, wie wir sind und was das für uns bedeutet!

…wir all denen, die sich vom sexistischen Normalzustand haben einschüchtern und beschränken lassen, Mut zusprechen wollen; wir sind viele und wir sind stark und wir holen uns die Straßen, die Nächte und unsere Freiheiten zurück!

Mehr Infos unter http://slutwalkruhr.blogsport.de/

Feminismus ist Zucker.

Ich habe die Möglichkeiten des Kreuzstichs entdeckt. Die Idee habe ich durch LoveSkillsDesign . <3

Leben.

Ich habe mich mit einem Zitat aus dem Buch „Auf Stelzen gehen“ auf meinem neuen Malkarton versucht:

Pro Homo!

Heute ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Am 17. 5. 1990 wurde Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten der WHO gestrichen.
Anlässlich dieses Tages: zwei meiner liebsten Lieder zum Thema.

Sookee – Pro Homo!

Rebecca Drysdale – It gets better!

Fight Homophobia!